Rezension "Nachtwache"

von Wave of Darkness

Mit dem Album „Nachtwache“ ist den Landsberger Spielmannsleuten um Cumulo Nimbus ein wahrhaft mittelalterliches Schmankerl gelungen! Mit Dudelsack und Flöte, Gitarre, Bass und Schlagzeug oder auch Mandoline, Laute oder Djembe wissen die sechs Musiker nicht nur zahlreichen alten und neuen alten Instrumenten Laute zu entlocken, sondern diese auch sehr gekonnt zusammen zu fügen! Und wie die meisterhaften Zutaten, so auch der Brei. Ein Gemenge aus harten Riffs, energetischen Rhythmen und kraftvollen Vocals, wiederum vermengt mit den süßen, zarten Klängen von Pfeifen und Violine, sorgen nicht nur für stimmungsvolle Abwechslung, sondern auch für ein prickelndes Ambiente! Ob düster wie der „Flammentanz“ oder die absolut tanzbare „Mondsuchtpolka“, für gute Laune sei gesorgt! Produziert im Mastersound Studio von Alex Krull (Atrocity), ist sogar für namhaften Background gesorgt und somit ist es kein Wunder, dass das Album zu begeistern weiß! Das Herz so manch eines Mittelalterfans dürfte bei diesen Klängen höher schlagen, macht diese Combo doch Bands wie Schandmaul, Subway to Sally oder In Extremo kräftig Konkurrenz! So kann man nur hoffen, dass man noch viel von Cumulo Nimbus hören wird und sie uns auch künftig nicht nur auf Mittelaltermärkten aufs Beste unterhalten werden!

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