Rezension Support für Saltatio Mortis, 22.10.2009

von Konzert-Fotos.eu

Ehrlich gesagt bin ich ja in erster Linie wegen der Support-Band zu diesem Konzert angereist, denn nur in Stuttgart hatte man die Möglichkeit Cumulo Nimbus als Vorband von Saltatio Mortis zu hören. (bitte nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Fan von Saltatio Mortis, jedoch höre ich die Jungs nicht zum ersten Mal live) Also endlich dort angekommen war der Laden bereits voll und CUMULO NIMBUS in voller Fahrt! Die Menge tobte zu Songs wie „Wirtshaus“ und „Englischer Tanz“. Als Premiere zum neuen Album „Totensonntag“ stellte uns Cumulo Nimbus die Songs „Flüssig Gold“ und „Alte Mühle“ vor. Schade nur, dass Lady Doro fehlte, aber leider hat sie sich eine gemeine Lungenentzündung eingefangen. Gemein deshalb, weil diese sie sogar zwang, einige Tage im Krankenhaus zu verweilen – also heute keine Geige. Gott sei Dank ist Doro aber inzwischen wieder zu Hause und auf dem Wege der Besserung. Aber auch ohne Lady Doro begeisterte Cumulo Nimbus die Meute. Ich persönlich fand ja Carolynn mit ihrer Lockenmähne und dem Doppelflötenspiel am faszinierendsten. Als sie die Bühne frei geben wollten, ließen die Fans es nicht zu, sie ohne einer Zugabe gehen zu lassen und auch Alea hatte ein Einsehen und schickte die 5 wieder zurück auf die Bühne. Mit „Komm mit“ verabschiedeten sie sich dann leider von ihren Fans, auch wenn diese gerne noch mehr von der Renaissance-/Metallmusik gehört hätten. Während der Umbauphase hatte sich Saltatio Mortis was ganz besonderes einfallen lassen: Saltatio Songs als sanfte Pianoklänge im Hintergrund, so konnte man sich bereits auf Saltatio Mortis einstimmen lassen während dessen die Crew noch am Aufbauen war. Und dann war es so weit: SALTATIO MORTIS betrat nach und nach die Bühne. Als erstes setzte sich Lasterbalk an sein Schlagzeug gefolgt von den restlichen Mitgliedern der Band und Alea als das bescheidene Schlusslicht. Die Menge tobte. Um nur einige der Songs zu nennen, die uns an diesem Abend zu Gemüte geführt wurden, möchte ich „Ebenbild“ und „Wir säen Wind“ nur als Beispiel des neuen Albums nennen. Aber auch die alten Songs wurden dem Publikum nicht vorenthalte, wie zum Beispiel „Tritt ein“ oder „Wirf den ersten Stein“. Auch der „Spielmannsschwur“ wurde natürlich nicht vergessen. Leider hatte der Tontechniker offensichtlich leichte Probleme, jedoch ließ sich Saltatio Mortis davon nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem Konzert mischten sich beide Bands unter das Folk. So konnten die Fans Ihre Begeisterung mitteilen und sich ihre Fragen beantworten lassen. Autogramme wurden natürlich auch gesammelt. Der einfallsreichste Sammler ließ sich seinen gesamten Oberkörper signieren – möchte gerne wissen, wann er sich das nächste mal duscht ;o) Also mir hat das Konzert End-Spaß gemacht und beide Bands waren wirklich Hammer-mäßig!!! ElSi (SM) hat am Ende sogar noch mit Carolynn (CN) einen CD-Tausch vollzogen: „Saltatio Mortis – Wer Wind sät“ gegen „Cumulo Nimbus – Totensonntag“ frei nach dem Motto: Wer Wind sät wird also doch noch Cumulo Nimbus ernten! In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal Liebe Grüße Euer Christl

Christ