Rezension Summerbreeze, 20.08.2010

von Summer Breeze

11.00 (PS) CUMULO NIMBUS Eine Gewitterwolke hätte es ja nun nicht gleich sein müssen – inkontinente Wolken sind ja auch nicht so der Bringer bei Festivals – aber die pralle Mittagssonne stach erbarmungslos auf die, vor allem für die Uhrzeit, beachtliche Zahl an Zuschauern, die sich vor der Painstage versammelt hatte. Die Bands für das Mittelalter-affine Volk, waren dieses Jahr eher in der Minderheit und so wurden die entsprechenden Bands, nur umso frenetischer abgefeiert. So hatten auch die Spielleute von CUMULO NIMBUS in ihren liebevollen Outfits leichtes Spiel, die zwei attraktiven Damen an Geige, Gambe und Flöten dürften neben den schmissigen Liedern ein weiterer Grund für die positiven Resonanzen gewesen sein. Die Band zeigte sich extrem spielfreudig, hopste munter synchron über die Bühne und besonders Erik der Müllermeister betätigte sich als emsiger Anheizer – und bediente „nebenbei“ auch noch seine Gitarre, sang und spielte ab und an Laute. Als Sahnehäubchen gabs beim letzten Song „Aderlass“ noch „Besuch“ von zwei maskierten Feuerwirblern.